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Mexikaner sprechen oft davon, dass sie „etwas zurückgeben“ wollen, wenn sie etwas Gutes erhalten haben. So geht es mir mit Mexiko: In den fast vierzehn Jahren, die ich hier lebe, hat mich das Land reich beschenkt. Ein Ort, dem ich ganz besonders dankbar bin, ist Malinalco, ein Pueblo Mágico anderthalb Stunden südwestlich von Mexiko-Stadt. Es tut mir in der Seele weh zu sehen, wie dieses Dorf heute leidet: Durch das Erdbeben wurden über 500 Häuser zerstört oder beschädigt sowie Schulen und historische Denkmäler zum Teil stark beschädigt. Diese Häuser müssen wieder aufgebaut werden, und die Familien müssen bis dahin versorgt und untergebracht werden — eine große Aufgabe für eine kleine Ortschaft.

Wenn ich schon nicht vor Ort helfen kann, ist eine Spende immerhin eine bescheidene Möglichkeit, „etwas zurückzugeben“ und „mein Reiskörnchen beizusteuern“, wie die Mexikaner auch sagen. Die Stiftung Fundación Comunitaria Malinalco AC, die seit mehr als zehn Jahren ausgezeichnete gemeinnützige Arbeit leistet, hat einen Plan vorgelegt, um beim Wiederaufbau in Malinalco zu helfen. Wenn ihr ebenfalls helfen möchtet, ist diese Stiftung eine ausgezeichnete Möglichkeit.

Oder helft einer anderen Gemeinde, die euch am Herzen liegt. Die Dörfer und kleinen Ortschaften bleiben im internationalen Fernsehen unsichtbar, und deshalb ist die Unterstützung hier umso wichtiger. Ich werde in den kommenden Tagen nach weiteren direkten Spendenmöglichkeiten suchen und diese hier einstellen.

Mehr zu Fundación Comunitaria Malinalco AC findet ihr auf der Website der Stiftung. Und da die Freiwilligen gerade nicht in der Lage sind, die Seite zu aktualisieren, könnt Ihr den Plan hier einsehen: Proyecto Reconstruccion de Malinalco

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