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Aus Mexiko

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jneubau

Neu im Buchhandel

Vom Leben in der Riesenmetropole Mexiko-Stadt geschafft, ziehen der Erzähler und seine Frau aufs Land — in ein Dorf zwischen den Vulkanen des mexi­kanischen Hochlands. Dort tauchen sie in ein unbekanntes und faszinierendes Mexiko ein: Sie begegnen Schamanen, Scharlatanen, Heilern und Wetter­machern und bekommen es mit Drogen­händlern, Wahl­betrügern, arroganten Städtern und Großgrundbesitzern zu tun. Die Reise gipfelt in einem zügellosen Karneval, bei dem Magie und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart, Arm und Reich aufeinanderprallen.
Ein literarischer Reisebericht, der in die Tiefe Mexikos entführt, und ein unterhaltsames Porträt des Landes und seiner Menschen.

Besuchen Sie dazu auch meinen Blog www.in-mexiko.de Weiterlesen „Neu im Buchhandel“

ROMA

Geniale Kamera, starke Geschichte, überraschende Erzählweise, faszinierende Darstellerinnen, überwältigende Stadt, für viele der beste Film des Jahres… Unbedingt sehen!

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Nie genug…

…hören kann ich von Natalia Lafourcade. Die Aufnahme mit Los Ángeles Azules ist ein besonderer Leckerbissen. Hier mehr von NF.

Auf dem Markt von Coyoacán

Wenn wir Lulús Eltern in Mexiko-Stadt besuchen, machen wir wann immer möglich einen Ausflug nach Coyoacán, wo wir vier Jahre lang gewohnt haben, und wenn wir schon in Coyoacán sind, schauen wir auch auf dem legendären Markt vorbei. Ja, und wenn wir schon auf dem Markt sind, müssen wir auch die legendären Tostadas von La Chaparrita essen, was zugegeben auch der wahre Grund für den Besuch in Coyoacán und auf dem Markt ist. Im Grunde sind diese Dinger ja unmöglich zu essen, weil sie dauernd zerbrechen und einem der gesamte Belag über Hand und Hose purzelt, aber es ist wohl eine Art Kommunion. Jetzt habe ich eine Folge von Cristina Pachecos Aquí nos tocó vivir entdeckt, in der sie unseren Stand besucht.

Mexiko-Lexikon: La Seguridad

Taxifahrer haben immer die besten Geschichten, und ich unterhalte mich gern mit ihnen. So wie neulich in Coyoacán, als mein Fahrer die Polizeistreife an der nächsten Straßenecke sah und sich rasch den Sicherheitsgurt über die Brust zog, ohne ihn einzustecken. Nachdem wir vorbeigefahren waren, ließ er den Gurt wieder schnalzen. Das hatte ich schon oft beobachtet und mich gefragt, ob das nicht anstrengender ist, als sich gleich anzuschnallen. Und vor allem unsicherer. Weiterlesen „Mexiko-Lexikon: La Seguridad“

Augen auf beim Wohnungskauf

Neulich riefen mich zwei deutsche Freunde aus Mexiko-Stadt an. Sie standen kurz davor, eine Wohnung in Coyoacán zu kaufen und waren sich sogar schon mit dem Verkäufer einig geworden, hatten dann aber kalte Füße bekommen. Sie hatten gehört, es sei so schwierig, in Mexiko eine Wohnung zu kaufen, und baten mich um meine Meinung.

In Wirklichkeit ist der Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks in Mexiko gar nicht so kompliziert — man muss aber ein paar Dinge beachten.

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Mexiko-Lexikon: La desconfianza

„Ich weiß nicht, was ich dir raten soll…“ sagte Meli zögernd.

Es war der 21. September, zwei Tage zuvor hatte im Hochland von Mexiko die Erde gebebt. Auch Malinalco war schwer getroffen worden, die Häuschen aus Lehmziegeln hatten dem Beben nicht viel entgegenzusetzen. Insgesamt waren an die fünfhundert Häuser unbewohnbar, und sämtliche Baudenkmäler der Kolonialzeit hatten einen Knacks. Ich hatte Meli angerufen um zu hören, wie es ihr ging, und ob ich irgendwie helfen konnte. Außerdem erzählte ich ihr, dass ich eine befreundete Architektin unterstützen wollte.

„Also, ich wäre da vorsichtig…“

Ich horchte auf.

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Spiel und Ernst…

…lassen sich in Mexiko nie klar voneinander trennen. Im Día de Muertos vereinen sich Gedenken und Karneval, private Erinnerung und kollektives Schauspiel, Trauer und Ausgelassenheit, alles gleichzeitig, alles mit Hingabe. (Foto: Umzug in Malinalco, Michelle Keller)

Día de Muertos in Oaxaca

Blumen und Tod

Die Mexikaner, heißt es, haben zwei Laster: die Blumen und den Tod. Ende Oktober finden die beiden zusammen. Dann verwandeln sich die mexikanischen Märkte in ein leuchtendes Meer aus Orange, an jedem Stand und auch davor auf der Straße werden Cempasúchils verkauft. Das sind orangefarbene Blumen aus der Familie der Tagetes, die nur in Mexiko vorkommen, und mit denen die Altäre der Toten geschmückt werden, die in diesen Tagen in allen Häusern und auf allen öffentlichen Plätzen aufgebaut werden. Außerdem werden vor den Häusern die Blütenblätter auf die Straße gestreut, um den Toten den Weg nach Hause zu weisen. Weiterlesen „Blumen und Tod“

Los Muertos

In Mexiko, hört man, nimmt man das mit dem Tod nicht so ernst. Oder furchtbar ernst, je nachdem. Er gehört jedenfalls mehr zum Alltag als in Deutschland, wo er sorgsam unter den Teppich gekehrt wird. Deswegen ist es auch normal, dass Bestattungsinstitute Kinowerbung machen. Sehr gute sogar — J. García López hat eine Menge Preise für seine Spots bekommen. Jetzt, wo „Los Muertos“ näher kommen, ist eine schöne Gelegenheit, sich wieder mal ein paar davon anzusehen.

 

Das Große Beben von 1985

Gastrosophie

Mexikaner sind ein Volk von Gastrosophen: Im Essen finden sie die Weisheit des Lebens. Weiterlesen „Gastrosophie“

El Quince

Zum Nationalfeiertag, kurz „el Quince“, gibt’s bei uns natürlich Pozole Rojo. Wir werden sie diesmal nach dem Rezept unserer neuen Freundin Janet kochen, die bei uns nur noch „La Jaujita“ heißt. Das Geheimnis von La Jaujita, das sie uns gleich zu Beginn des Videos verrät: Ihre Mamá kommt aus Guadalajara, und daher kommt, wie jedes Kind weiß, die beste Pozole — oder war das Guerrero? oder Potosí? oder Michoacán? Egal — es kann jedenfalls nur lecker werden!
Provecho und ¡Viva México!

Synkretismus

Als Synkretismus bezeichnet man die Vermischung von verschiedenen Religionen, wie sie in Mexiko nach der Eroberung durch die Spanier zu beobachten war. Die Fiesta de la Santa Cruz von Querétaro, zu der sich vom 12. bis 15. September mehr als zehntausend „Concheros“ zu Tänzen und einem großen Umzug einfinden, ist ein Beispiel dafür. Weiterlesen „Synkretismus“

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