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Aus Mexiko

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Essen

Auf dem Markt von Coyoacán

Wenn wir Lulús Eltern in Mexiko-Stadt besuchen, machen wir wann immer möglich einen Ausflug nach Coyoacán, wo wir vier Jahre lang gewohnt haben, und wenn wir schon in Coyoacán sind, schauen wir auch auf dem legendären Markt vorbei. Ja, und wenn wir schon auf dem Markt sind, müssen wir auch die legendären Tostadas von La Chaparrita essen, was zugegeben auch der wahre Grund für den Besuch in Coyoacán und auf dem Markt ist. Im Grunde sind diese Dinger ja unmöglich zu essen, weil sie dauernd zerbrechen und einem der gesamte Belag über Hand und Hose purzelt, aber es ist wohl eine Art Kommunion. Jetzt habe ich eine Folge von Cristina Pachecos Aquí nos tocó vivir entdeckt, in der sie unseren Stand besucht.

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Gastrosophie

Mexikaner sind ein Volk von Gastrosophen: Im Essen finden sie die Weisheit des Lebens. Weiterlesen „Gastrosophie“

El Quince

Zum Nationalfeiertag, kurz „el Quince“, gibt’s bei uns natürlich Pozole Rojo. Wir werden sie diesmal nach dem Rezept unserer neuen Freundin Janet kochen, die bei uns nur noch „La Jaujita“ heißt. Das Geheimnis von La Jaujita, das sie uns gleich zu Beginn des Videos verrät: Ihre Mamá kommt aus Guadalajara, und daher kommt, wie jedes Kind weiß, die beste Pozole — oder war das Guerrero? oder Potosí? oder Michoacán? Egal — es kann jedenfalls nur lecker werden!
Provecho und ¡Viva México!

Kocht euch nach Mexiko!

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Die Mexikaner essen für ihr Leben gern, und auf Youtube gibt es eine Menge Kanäle mit mexikanischen Rezepten zum Nachkochen. Besonders gut gefällt mir der Kanal „Jauja Cocina Mexicana“ von Janeth Kusher. Weiterlesen „Kocht euch nach Mexiko!“

Vegetarisch? In Mexiko??

Auswahl_029Glaubt einem ja keiner, aber das gibt’s wirklich. Nicht nur fleisch-, sondern sogar gänzlich tierlos. Zum Beispiel dieses Linsengericht, das ich heute Mittag zubereitet habe, ein echter Klassiker bei uns.

Weiterlesen „Vegetarisch? In Mexiko??“

Wertvoller als Silber

Die Vanille — vom Spanischen vainilla, die kleine Schote — gehört neben Mais, Tomate, Chili, →Kakao, Buschbohne, Gartenkürbis, →Amaranth oder Chia zu den Pflanzen, die ursprünglich aus Mexiko stammen und sich von hier aus in alle Welt verbreitet haben. Sie ist die Frucht einer Orchidee  Weiterlesen „Wertvoller als Silber“

Mexiko-Lexikon: Enchilarse

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An einem lauen Dezemberabend, ich war noch nicht lange in Mexiko, saßen wir auf der Terrasse einer Taquería in der Altstadt von Taxco. Der Kellner brachte Bier und Tacos und stellte dazu neben einigen Soßen ein Schüsselchen mit gehackten gelben Paprikaschoten und Zwiebeln auf den Tisch. Da ich Hunger hatte und die Tortillas recht sparsam gefüllt waren, packte ich ordentlich von der Gemüsebeilage auf meinen ersten Taco und schlang ihn hinunter. Irgendwo zwischen dem zweiten und dem dritten Bissen stellte ich allerdings fest, dass die gelben Stückchen zwischen den Zwiebeln doch kein Paprika gewesen waren.
Weiterlesen „Mexiko-Lexikon: Enchilarse“

Zum nächsten Fußballabend: Guacamole

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2 reife Avokados
Saft einer halben Zitrone
Zwiebelwürfel al gusto
gehackte Korianderblätter (so vorhanden)
gehackte Chilischote (so vorhanden)
Salz

Avokado und Zutaten mit einer Gabel zermatschen. Das Ganze auf Tostadas, dazu ein kaltes Bier. Prost!

Wo die Schokolade wächst

auswahl_053Fröstelnd laufen wir durch die dunklen Straßen der barocken Altstadt von Querétaro. Es ist Dezember und wir frieren, wie man nur in den Tropen frieren kann. In einem Land ohne Heizung gibt es an solchen Tagen nur eine Möglichkeit, sich aufzuwärmen: ein heißes Getränk. Wir biegen in die Calle de Arteaga am Rand des Zentrums und sehen schon von Weitem eine Schlange von Vermummten auf der Straße. Aus einer offenen Tür fällt freundliches Licht auf den Gehsteig. In dem kleinen Raum hängt warmer Dampf, und es duftet nach Chili und undefinierbaren Süßigkeiten. Hinter großen Aluminiumtöpfen steht eine kleine Frau und strahlt mich an.

„Einen Kakao, bitte“, sage ich und reibe mir voller Vorfreude die Hände.

Mit einer großen Kelle fährt die Frau in einen ihrer dampfenden Töpfe, rührt ein wenig um, und gießt mir eine dicke braune Flüssigkeit in einen Styroporbecher. Und so beginnt meine allabendliche Kommunion mit der Geschichte Mexikos. Weiterlesen „Wo die Schokolade wächst“

Die anderen Mexikaner

Mexikaner sind tief in ihrer Heimat, ihrer Kultur, ihren Familien verwurzelt und verlassen ihr Land nur ungern. Wenn sie gehen, nehmen sie ihr Land mit. Die Serie Los otros Mexicanos stellt Mexikaner vor, die in die USA ausgewandert sind. Es sind Erfolgsgeschichten von Musikern, Köchen, Kleinunternehmern, Radiomoderatoren — nicht unbedingt repräsentativ für das, was Mexikaner im Nachbarland erleben, aber deshalb nicht weniger interessant. Diese Folge erzählt die Geschichte von Félix Sánchez, der mittellos und ohne ein Wort Englisch nach New York City kam, die klassischen Teller wusch und irgendwann eine Tortillabäckerei eröffnete. Andere Folgen erzählen Weiterlesen „Die anderen Mexikaner“

Zum Nationalfeiertag

pozol2Darf auf keiner Fiesta zum Día de la Patria fehlen: Pozole, ein echter Klassiker der mexikanischen Küche. Und so wird sie zubereitet:
Weiterlesen „Zum Nationalfeiertag“

Reisetipps: Was gibt man so?

Auswahl_007Eine Bekannte aus Deutschland meinte neulich, sie hätte gern ein paar Kleinigkeiten gewusst, ehe sie nach Mexiko kam. Zum Beispiel die Sache mit dem Trinkgeld. Wie viel gibt man? Hier ein paar Tipps. Weiterlesen „Reisetipps: Was gibt man so?“

Amaranto

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Auf der Fahrt durch den Bundesstaat Puebla fielen mir irgendwann am Straßenrand Felder mit mannshohen Pflanzen auf. Aber eigentlich waren es nicht die Pflanzen, die mir ins Auge stachen, sondern ihre violetten, weithin sichtbaren Blütenstände, die vom Busfenster aussahen wie Kegel. Es war Amaranth, der in Mexiko seit Urzeiten angebaut wird.

Weiterlesen „Amaranto“

Salsa!

Auswahl_001Was macht man mit getrockneten Chilis? Klar, man reibt die trockenen Schoten, streut die Krümel und Kernchen ins Essen, und wundert sich, dass es weder schmeckt noch scharf ist. In Wirklichkeit geht es nämlich ganz anders. Weiterlesen „Salsa!“

¡Al mole!

Wenn man dem Mythos glaubt, dauert die Zubereitung des mexikanischen Nationalgerichts, der Mole, drei Tage. Schön, wenn man für ein paar Hundert Gäste kocht, wie das bei mexikanischen Hochzeiten, Geburtstagen und Dorffesten passiert, dann wollen da schon einige Chilis gemalen und Mandeln geschält werden. Und wenn man dann aus der Kocherei selbst noch ein Fest macht (wie die Frauen in Xico vor der Feier der Stadtpatronin María Magdalena im Juli), dann kann es auch schon mal fünf Tage dauern. Dass die Zubereitung nicht ganz so schrecklich sein muss und auch von einem normalen Haushalt bewältigt werden kann, demonstriert diese Folge aus der legendären kulinarischen Reisesendung „La ruta del sabor“ von Canal Once, in der Miguel Conde nach Puebla reist, auf den bunten Märkten von Puebla und Cholula einkauft und sich vor allem so richtig den Bauch vollschlägt. (Das Rezept beginnt bei 7:40)

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