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Aus Mexiko

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Musik

La Bamba

Für alle, die gern mal sehen wollen, wie man zum Son Jarocho tanzt (oder gern mal selber auf die tarima steigen möchten!), hier ein Video von →Los Utrera aus dem Sotavento, dem Süden von Veracruz.

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Cumbia del Mole

Weiterlesen „Cumbia del Mole“

Lied der Migranten

Es soll keiner meinen, die Mexikaner gingen in den Norden, weil es dort so schön ist. Schlechtes Wetter — gehetzte Menschen — trostlose Städte — Einsamkeit — nur Arbeit, Arbeit, Arbeit — von der Ausbeutung und Fremdenfeindlichkeit ganz schweigen… Viele wollen sich nur ein paar Dollar verdienen, um ein Auto zu kaufen oder das Startkapital für eine Familie aufzubauen, und möglichst schnell wieder zurück in die Heimat. Aber weil das Leben in Atlanta oder Chicago viel schwerer ist als gedacht, bleiben sie am Ende oft viele Jahre. Die „Canción Mixteca“ (1915) von José López Alavez, hier in der Version der Opernsängerin Patricia Trujano Granados, ist so etwas wie die Hymne der Mexikaner, vor allem der Oaxaqueños, in der Fremde.

Weiterlesen „Lied der Migranten“

Aquí nos tocó vivir

In ihrer legendären Sendung Aquí nos tocó vivir besucht die Journalistin und Buchautorin Cristina Pacheco seit genau vierzig Jahren Menschen in Mexiko-Stadt und lässt sie aus ihrem Leben und Alltag erzählen. Für ihren Beitrag zur Erinnerungskultur der Stadt wurde die Serie von der UNESCO ausgezeichnet. In dieser Folge besucht sie eine banda von Straßenmusikern aus dem Stadtteil Chimaluacán, einer kleinen Kolonie von Oaxaqueños in der Megalopolis. Es ist schwer, aus den vielen faszinierenden Folgen eine auszuwählen, aber zum Glück gibt es weitere auf youtube, z.B. hier sämtliche Folgen des Jahres 2016 — ein Einblick in den mexikanischen Alltag, wie man ihn anderswo kaum findet.

Las mañanitas

Für alle, die heute Geburtstag haben, das mexikanische Geburtstagsständchen „Las mañanitas“. Und für alle anderen auch. Diese Version singt Pedro Infante im Film La Tercera Palabra (1955). Und für alle, die statt des ewigen „Happy Birthday“ mal was anderes singen wollen, hier der Text: Weiterlesen „Las mañanitas“

So fern von Gott

„Armes Mexiko — so fern von Gott, so nah an den USA“, sagte Porfirio Diaz vor mehr als hundert Jahren. Für manche sind aber auch die USA noch zu weit weg…

Tijuana Sound

Wer Norteño und Banda nichts abgewinnen kann, dem gefallen vielleicht die superlässigen Genre-Mixes von Nortec aus Tijuana. Schade, dass sich das Kollektiv im Sommer 2014 aufgelöst hat – aber als Solisten machen Bostich, Fussible, Hiperboreal und Clorofila weiter spannende Sachen. Unbedingt mal →hier reinhören!

El puro desmadre

Norteño, Banda … man muss es nicht mögen, aber man muss damit leben, denn es ist der Soundtrack von Mexiko. Während wir in Malinalco gelebt haben, fuhr jeden Tag ein Seifenverkäufer mit einem uralten VW Käfer vorbei, der auf dem Dach einen Lautsprecher montiert hatte und dieses Lied rauf und runter dudelte. Fain, fain, fain — berigud-berigud-berigud — beriberiberiberiguuuud!

Wunderkinder

Der Son Jarocho hat auch in die klassische Musik Eingang gefunden, zum Beispiel im Huapango von José Pablo Moncayo, der „zweiten Nationalhymne Mexikos“. Diese Aufnahme stammt von einer neuen Sensation in der Musikwelt, der mexikanischen Dirigentin Alondra De la Parra. Weiterlesen „Wunderkinder“

Las guitarras del son

Auswahl_034In Deutschland hört man gelegentlich, in Mexiko werde die Ukulele gespielt. Das ist natürlich Unsinn, denn „Ukulele“ nennt man die Gitarren auf Hawaii. In Mexiko werden eine ganze Reihe von verschieden großen Gitarren gespielt, die alle ihren eigenen Namen haben. Bei einem Besuch beim Gitarrenbauer und Son-Virtuosen Ramón Gutierrez in Xalapa lerne ich sie kennen.

Weiterlesen „Las guitarras del son“

México lindo

Son de Madera

»Hut ab, die Piraten sind besser organisiert als die Plattenfirmen. Das Label hat es nicht mal fertiggebracht, bei der Premiere unseres neuen Albums Son de mi Tierra einen Stand aufzubauen. Aber als wir nach dem Konzert aus dem Teatro de la Ciudad gekommen sind, haben sie draußen auf der Straße schon die Raubkopien verkauft. Da war die CD gerade mal fünf Tage auf dem Markt.«
(Ramón Gutiérrez von Son de Madera)

El Fandanguito

Antonio García de León nahm diesen Klassiker des Son Jarocho im Jahr 2006 für den Film Fandango auf. „El Fandanguito“ wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Arcadio Hidalgo komponiert, geht aber wie viele Sones auf den Barock zurück; der Musiker und Historiker García de León entdeckte ihn wieder, spielte ihn 1969 für die legendäre Sammlung „Sones de Veracruz“ des Historischen Instituts INAH ein und trug maßgeblich zur Renaissance des Fandango bei.

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El Charro Mexicano

ist eine Mischung aus Kuhhirten, Freiheitskämpfer und Banditen und vermutlich das Klischee des mexikanischen Manns schlechthin. Der Sänger und Schauspieler Jorge Negrete ist seine perfekte Verkörperung — und weil mein Schwiegervater, den Ihr vielleicht aus meinem Buch kennt, jeden Tag seine Lieder schmettert, darf der natürlich hier nicht fehlen. Die Aufnahme des „Charro Mexicano“ stammt aus dem Film Me he de comer esa tuna (1944), einem Klassiker des Cine de Oro, des Goldenen Kinos der Jahrhundertmitte.
Weiterlesen „El Charro Mexicano“

Manuel Ponce

Manuel Ponce (1882 – 1948) aus Aguascalientes komponierte aus Freundschaft zu dem spanischen Gitarristen Andrés Segovia mehr Gitarrenmusik als jeder andere klassische Komponist Mexikos. Der Chanson, Teil seiner dritten Gitarrensonate, hier in einer seltene Aufnahme von Maestrazo Segovia selbst.

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