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Erdbeben

Mexiko-Lexikon: La desconfianza

„Ich weiß nicht, was ich dir raten soll…“ sagte Meli zögernd.

Es war der 21. September, zwei Tage zuvor hatte im Hochland von Mexiko die Erde gebebt. Auch Malinalco war schwer getroffen worden, die Häuschen aus Lehmziegeln hatten dem Beben nicht viel entgegenzusetzen. Insgesamt waren an die fünfhundert Häuser unbewohnbar, und sämtliche Baudenkmäler der Kolonialzeit hatten einen Knacks. Ich hatte Meli angerufen um zu hören, wie es ihr ging, und ob ich irgendwie helfen konnte. Außerdem erzählte ich ihr, dass ich eine befreundete Architektin unterstützen wollte.

„Also, ich wäre da vorsichtig…“

Ich horchte auf.

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Das Große Beben von 1985

Spenden für Malinalco

Mexikaner sprechen oft davon, dass sie „etwas zurückgeben“ wollen, wenn sie etwas Gutes erhalten haben. So geht es mir mit Mexiko: In den fast vierzehn Jahren, die ich hier lebe, hat mich das Land reich beschenkt. Ein Ort, dem ich ganz besonders dankbar bin, ist Malinalco, ein Pueblo Mágico anderthalb Stunden südwestlich von Mexiko-Stadt. Es tut mir in der Seele weh zu sehen, wie dieses Dorf heute leidet: Durch das Erdbeben wurden über 500 Häuser zerstört oder beschädigt sowie Schulen und historische Denkmäler zum Teil stark beschädigt. Diese Häuser müssen wieder aufgebaut werden, und die Familien müssen bis dahin versorgt und untergebracht werden — eine große Aufgabe für eine kleine Ortschaft.

Wenn ich schon nicht vor Ort helfen kann, ist eine Spende immerhin eine bescheidene Möglichkeit, „etwas zurückzugeben“ und „mein Reiskörnchen beizusteuern“, wie die Mexikaner auch sagen. Die Stiftung Fundación Comunitaria Malinalco AC, die seit mehr als zehn Jahren ausgezeichnete gemeinnützige Arbeit leistet, hat einen Plan vorgelegt, um beim Wiederaufbau in Malinalco zu helfen. Wenn ihr ebenfalls helfen möchtet, ist diese Stiftung eine ausgezeichnete Möglichkeit.

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Spenden

In den letzten Tagen waren alle Augen auf Mexiko-Stadt gerichtet, aber kleine Ortschaften und Dörfer in der Nähe des Epizentrums hat es ebenfalls schwer getroffen. In Ocuilan, Jojutla oder Atlixco wurden Tausende Wohnhäuser, Kirchen und öffentliche Gebäude zerstört oder schwer beschädigt. Leider sind hier weniger Helfer und die Menschen sind oft auf sich gestellt. →Diese Aktion der deutschen Sprachlehrerin Anja Spilker aus Cholula unterstützt Menschen in den Dörfern um Puebla.

Erdbeben

Gestern um 13:14 hat ein schweres Erdbeben Mexiko-Stadt, Puebla und Cuernavaca erschüttert. In Querétaro haben wir nichts gespürt, aber weil Lulús Familie in der Stadt wohnt, hat es uns trotzdem durchgeschüttelt.

Nach allem, was man bislang weiß, sind in Mexiko-Stadt mindestens vierzig Häuser eingestürzt, darunter eine Schule, ein Supermarkt und eine Textilfabrik. Weit mehr Häuser sind stark beschädigt und unbewohnbar, viele Menschen haben aus Angst vor Nachbeben die Nacht im Freien verbracht. Von Puebla und Cuernavaca weiß ich so gut wie nichts, aber es sieht auch da nicht gut aus.

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