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Aus Mexiko

Willkommen!

CoverHier finden Sie Bilder, Filme, Musik, Rezepte, Texte und andere Schnipsel zu meinem Buch Mexiko. Ein Länderporträtaus der prämierten Buchreihe im Verlag Ch. Links. 

Sie haben das Buch noch nicht? Sie können es zum Beispiel bei →Managementbuch oder bei  →Amazon bestellen, aber Sie bekommen es natürlich auch in jeder anderen Buchhandlung.

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Copyright © 2017 Jürgen Neubauer

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Hervorgehobener Beitrag

Ab heute im Buchhandel

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Ab heute ist mein neues Buch In Mexiko im Buchhandel — grade noch rechtzeitig zu Weihnachten. In den kommenden Tagen wird es auch im Internetbuchhandel und als E-Book erhältlich sein.

Jürgen Neubauer
In Mexiko
Reise in ein magisches Land
ISBN: 9-783-7407-3522-7

Inhalt:
Nach einer persönlichen Krise ziehen der Erzähler und seine Frau in ein Dorf zwischen den Vulkanen des mexikanischen Hochlands. Dort begegnen sie Schamanen, Scharlatanen, Heilern und Wettermacher und bekommen es mit Drogenhändlern, Großgrundbesitzern und Wahlbetrügern zu tun. Außerdem lernen sie die reichen Städter kennen, die in Dauerfehde mit den Dorfbewohnern leben. Die Reise gipfelt in einem zügellosen Karneval, bei dem Magie und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart, Arm und Reich aufeinanderprallen.
Ein literarischer Reisebericht, der die Leser in die Tiefe Mexikos entführt, und ein unterhaltsames Porträt des Landes und seiner Menschen.

Taschenbuch, 336 Seiten, 15 Euro

Hier können Sie in der Leseprobe schmökern und demnächst auch versandkostenfrei bestellen:

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Coco

Mexikanische Freunde sind nach einer halben Stunde verärgert rausgegangen. „Immer dieselben Klischees“, meinte Marisol. „Warum bringen uns die Gringos eigentlich immer als Latschenträger ins Kino?“
Und ihr Freund meinte gar: „Die Amis haben uns Jahrhunderte lang kolonisiert und unsere Kultur verächtlich gemacht, und jetzt verramschen sie sie auch noch.“
Wie seht ihr das? Klischees? Kulturraub? Übertriebene Empfindlichkeit?

Auf dem Markt von Coyoacán

Wenn wir Lulús Eltern in Mexiko-Stadt besuchen, machen wir wann immer möglich einen Ausflug nach Coyoacán, wo wir vier Jahre lang gewohnt haben, und wenn wir schon in Coyoacán sind, schauen wir auch auf dem legendären Markt vorbei. Ja, und wenn wir schon auf dem Markt sind, müssen wir auch die legendären Tostadas von La Chaparrita essen, was zugegeben auch der wahre Grund für den Besuch in Coyoacán und auf dem Markt ist. Im Grunde sind diese Dinger ja unmöglich zu essen, weil sie dauernd zerbrechen und einem der gesamte Belag über Hand und Hose purzelt, aber es ist wohl eine Art Kommunion. Jetzt habe ich eine Folge von Cristina Pachecos Aquí nos tocó vivir entdeckt, in der sie unseren Stand besucht.

Mexiko-Lexikon: La Seguridad

taxiTaxifahrer haben immer die besten Geschichten, und ich unterhalte mich gern mit ihnen. So wie neulich in Coyoacán, als mein Fahrer die Polizeistreife an der nächsten Straßenecke sah und sich rasch den Sicherheitsgurt über die Brust zog, ohne ihn einzustecken. Nachdem wir vorbeigefahren waren, ließ er den Gurt wieder schnalzen. Das hatte ich schon oft beobachtet und mich gefragt, ob das nicht anstrengender ist, als sich gleich anzuschnallen. Und vor allem unsicherer. Weiterlesen „Mexiko-Lexikon: La Seguridad“

Augen auf beim Wohnungskauf

Auswahl_029Neulich riefen mich zwei deutsche Freunde aus Mexiko-Stadt an. Sie standen kurz davor, eine Wohnung in Coyoacán zu kaufen und waren sich sogar schon mit dem Verkäufer einig geworden, hatten dann aber kalte Füße bekommen. Sie hatten gehört, es sei so schwierig, in Mexiko eine Wohnung zu kaufen, und baten mich um meine Meinung.

In Wirklichkeit ist der Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks in Mexiko gar nicht so kompliziert — man muss aber ein paar Dinge beachten.

Weiterlesen „Augen auf beim Wohnungskauf“

Mexiko-Lexikon: La desconfianza

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„Ich weiß nicht, was ich dir raten soll…“ sagte Meli zögernd.

Es war der 21. September, zwei Tage zuvor hatte im Hochland von Mexiko die Erde gebebt. Auch Malinalco war schwer getroffen worden, die Häuschen aus Lehmziegeln hatten dem Beben nicht viel entgegenzusetzen. Insgesamt waren an die fünfhundert Häuser unbewohnbar, und sämtliche Baudenkmäler der Kolonialzeit hatten einen Knacks. Ich hatte Meli angerufen um zu hören, wie es ihr ging, und ob ich irgendwie helfen konnte. Außerdem erzählte ich ihr, dass ich eine befreundete Architektin unterstützen wollte.

„Also, ich wäre da vorsichtig…“

Ich horchte auf.

Weiterlesen „Mexiko-Lexikon: La desconfianza“

Spiel und Ernst…

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…lassen sich in Mexiko nie klar voneinander trennen. Im Día de Muertos vereinen sich Gedenken und Karneval, private Erinnerung und kollektives Schauspiel, Trauer und Ausgelassenheit, alles gleichzeitig, alles mit Hingabe. (Foto: Umzug in Malinalco, Michelle Keller)

Día de Muertos in Oaxaca

Día de Muertos

Mexiko ist eine quicklebendige und kreative Kultur. Die Mexikaner lieben ihre Traditionen, aber sie spielen auch mit ihnen, wandeln sie ab und denken sich ständig etwas Neues aus. Zum Beispiel diesen Umzug zum Día de Muertos in Mexiko-Stadt. In Städten wie Oaxaca und Aguascalientes und selbst in Malinalco gab es solche Umzüge schon länger, in CDMX erst seit zwei Jahren, und seit diesem Jahr hat auch Querétaro seine Catrina-Parade. Neben diesen karnevalesken Publikumsveranstaltungen bestehen die Traditionen natürlich weiter, die Familien stellen zuhause ihre Altäre auf oder schmücken die Gräber und verbringen die Nächte auf dem Friedhof mit den Verstorbenen.

Blumen und Tod

Die Mexikaner, heißt es, haben zwei Laster: die Blumen und den Tod. Ende Oktober finden die beiden zusammen. Dann verwandeln sich die mexikanischen Märkte in ein leuchtendes Meer aus Orange, an jedem Stand und auch davor auf der Straße werden Cempasúchils verkauft. Das sind orangefarbene Blumen aus der Familie der Tagetes, die nur in Mexiko vorkommen, und mit denen die Altäre der Toten geschmückt werden, die in diesen Tagen in allen Häusern und auf allen öffentlichen Plätzen aufgebaut werden. Außerdem werden vor den Häusern die Blütenblätter auf die Straße gestreut, um den Toten den Weg nach Hause zu weisen. Weiterlesen „Blumen und Tod“

Los Muertos

In Mexiko, hört man, nimmt man das mit dem Tod nicht so ernst. Oder furchtbar ernst, je nachdem. Er gehört jedenfalls mehr zum Alltag als in Deutschland, wo er sorgsam unter den Teppich gekehrt wird. Deswegen ist es auch normal, dass Bestattungsinstitute Kinowerbung machen. Sehr gute sogar — J. García López hat eine Menge Preise für seine Spots bekommen. Jetzt, wo „Los Muertos“ näher kommen, ist eine schöne Gelegenheit, sich wieder mal ein paar davon anzusehen.

 

Das Große Beben von 1985

Spenden für Malinalco

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Mexikaner sprechen oft davon, dass sie „etwas zurückgeben“ wollen, wenn sie etwas Gutes erhalten haben. So geht es mir mit Mexiko: In den fast vierzehn Jahren, die ich hier lebe, hat mich das Land reich beschenkt. Ein Ort, dem ich ganz besonders dankbar bin, ist Malinalco, ein Pueblo Mágico anderthalb Stunden südwestlich von Mexiko-Stadt. Es tut mir in der Seele weh zu sehen, wie dieses Dorf heute leidet: Durch das Erdbeben wurden über 500 Häuser zerstört oder beschädigt sowie Schulen und historische Denkmäler zum Teil stark beschädigt. Diese Häuser müssen wieder aufgebaut werden, und die Familien müssen bis dahin versorgt und untergebracht werden — eine große Aufgabe für eine kleine Ortschaft.

Wenn ich schon nicht vor Ort helfen kann, ist eine Spende immerhin eine bescheidene Möglichkeit, „etwas zurückzugeben“ und „mein Reiskörnchen beizusteuern“, wie die Mexikaner auch sagen. Die Stiftung Fundación Comunitaria Malinalco AC, die seit mehr als zehn Jahren ausgezeichnete gemeinnützige Arbeit leistet, hat einen Plan vorgelegt, um beim Wiederaufbau in Malinalco zu helfen. Wenn ihr ebenfalls helfen möchtet, ist diese Stiftung eine ausgezeichnete Möglichkeit.

Weiterlesen „Spenden für Malinalco“

Spenden

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In den letzten Tagen waren alle Augen auf Mexiko-Stadt gerichtet, aber kleine Ortschaften und Dörfer in der Nähe des Epizentrums hat es ebenfalls schwer getroffen. In Ocuilan, Jojutla oder Atlixco wurden Tausende Wohnhäuser, Kirchen und öffentliche Gebäude zerstört oder schwer beschädigt. Leider sind hier weniger Helfer und die Menschen sind oft auf sich gestellt. →Diese Aktion der deutschen Sprachlehrerin Anja Spilker aus Cholula unterstützt Menschen in den Dörfern um Puebla.

Erdbeben

Gestern um 13:14 hat ein schweres Erdbeben Mexiko-Stadt, Puebla und Cuernavaca erschüttert. In Querétaro haben wir nichts gespürt, aber weil Lulús Familie in der Stadt wohnt, hat es uns trotzdem durchgeschüttelt.

Nach allem, was man bislang weiß, sind in Mexiko-Stadt mindestens vierzig Häuser eingestürzt, darunter eine Schule, ein Supermarkt und eine Textilfabrik. Weit mehr Häuser sind stark beschädigt und unbewohnbar, viele Menschen haben aus Angst vor Nachbeben die Nacht im Freien verbracht. Von Puebla und Cuernavaca weiß ich so gut wie nichts, aber es sieht auch da nicht gut aus.

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